Hintergrund
  • Teaser
Auf Kontrastseite umschalten Schrift vergrößern Schrift verkleinern
Nicole Walter ist Vorsitzende der CDU Oranienburg und seit zehn Jahren ehrenamtlich in der Kommunalpolitik aktiv. Die 41-jährige Stadtverordnete und Kreistagsabgeordnete hat in dieser Zeit viel bewegt und kandidiert jetzt für den für den Landtag Brandenbu
22.02.2018
CDU-Kritik an geplanter Eierfabrik
Oranienburg, 22. Februar 2018 – Oranienburgs Christdemokraten diskutierten am Mittwochabend im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung in der TURM Erlebniscity mit Vertretern des Vereins Contra Eierfabrik über die geplanten Legehennenanlagen in Wensickendorf und Zehlendorf. Die Pläne des Emsländer Investors Josef Vortallen, in den Ortsteilen der Kreisstadt rund 84.000 Tiere für die Massenproduktion von BIO-Eiern zu halten, stoßen auch in den Reihen der CDU auf Kritik.

 
Grit Hörig, Stadtverordnete und stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, befürchtet, dass die geplante Eierfabrik die Lebensqualität der Anwohner und Bürger in den betroffenen Gemeinden nachhaltig beeinträchtigen wird. „Oranienburg und seine Ortsteile haben sich in den vergangenen Jahren zu attraktiven Wohn- und Naherholungsgebieten mit einem hohen Freizeitwert entwickelt. Es muss also sichergestellt sein, dass landwirtschaftliche und industrielle Großprojekte diese positive Entwicklung nicht gefährden,“ so Hörig. „Sollte die Eierfabrik aus dem Emsland kommen, dann würde das die Renaissance der industriellen Massentierhaltung vor unserer Türe bedeuten, mitsamt der damit verbundenen Gerüche, Emissionen und Schadstoffe,“ kritisiert die CDU-Politikerin.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung informierten die Vertreter des Vereins Contra Eierfabrik schließlich darüber, wie im Rahmen des öffentlichen Beteiligungsverfahrens Einwände gegen die geplanten Legehennenanlagen eingereicht und geltend gemacht werden können.
Heike Bartel, Vorsitzende des Vereins Contra Eierfabrik, möchte dazu mit ihren Mitstreitern in den kommenden Wochen noch viele Oranienburger erreichen. „Wir wollen auch die Leute aus der Kernstadt mit unserem Anliegen gewinnen. Deshalb verdeutlichen wir in den Veranstaltungen und Einwendungswerkstätten, dass sich die negativen Auswirkungen der Massentierhaltung nicht nur auf Wensickendorf, Zehlendorf oder Schmachtenhagen beschränken, sondern alle Oranienburger betreffen,“ so Bartel.
In Oranienburgs Ortsteilen Zehlendorf und Wensickendorf sollen zwei Legehennenanlagen entstehen. Die erste Anlage mit 42.000 Tieren wurde kürzlich beantragt. Noch bis zum 24. März 2018 können beim Landesumweltamt schriftlich Einwendungen eingereicht werden.

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon